Die Peripherie der Ethnologie

Austausch und Rückzug am Rande des Nationalstaats


My first talk as Marie Curie Research Fellow at the Institute of Social and Cultural Anthropology, Ludwig Maximilian University of Munich (in German).

Abstract

Die Peripherie spielt in der Geschichte ethnologischen Denkens eine zentrale, aber auch ambivalente Rolle. In den letzten Jahrzenten haben Subdisziplinen wie Stadtethnologie oder STS, sowie thematisch fokussierte Studien zu Migration, Konflikt, Entwicklung, etc. der klassischen ethnographischen Forschung den Rang abgelaufen. Das Tal am Ende der Welt ist in der Disziplin nur noch am marginal relevant.

Ausgehend von meinem Forschungsprojekt “Neighbouring China”, das den Einfluss China`s auf seine unmittelbaren Nachbarn zum Thema hat, möchte ich die Peripherie für einen Moment zurück ins Zentrum ethnologischer Reflexion rücken. Um die dynamischen, globalen Prozesse von Austausch und Rückzug am Rande des Nationalstaats neu zu beleuchten, werde ich drei Ideen zur Disskussion stellen, die in den letzten beiden Jahren aus meiner Forschung im Himalaya und Pamir hervorgegangen sind: Cosmopolitans at the Edge, The Second Life of Development und Remonte Pathways.

Publication

A working paper bases on this talk has been published by LMU:

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